Die Konzeption
Die Jugendarbeit erfolgreich im eignen Verband zu betreiben gestaltet sich immer schwieriger. Der Stadtjugendring Laupheim e.V. sieht sich in der Verantwortung, dem entgegenzuwirken.
Mit dem "Projekt Zukunft - Die Jugendinitiative" ruft der Stadtjugendring zur Förderung der Laupheimer Jugendarbeit und Vereine auf. Mit einem jährlichen Mindestbetrag von 50,- € können Firmen und Einzelhandel Teil dieses Projektes werden und damit gezielt die Jugendarbeit in Laupheim fördern.
Ziele des Projekts:
Der Stadtjugendring würde sich als Verwalter der jährlich gespendeten Gelder sehen. Diese sollen im Zuge eines Finanzierungsplans verteilt werden. Nach diesem Plan sollen mindestens 50 Prozent der Fördermenge für Projekte zur Verfügung gestellt werden. Jeder Verein, der Jugendarbeit betreibt, kann sich beim Stadtjugendring für eine Projektförderung bewerben. Die Jahresdelegierten-versammlung (das höchste beschlussfähige Gremium aus Jugendvertretern aller Mitgliedsvereine) des Stadtjugendrings beschließt, welche Projekte gezielt gefördert werden sollen.
Der Vorteil einer solchen Spendenverteilung liegt darin, dass eine Abwägung über die Notwendigkeit und den pädagogischen Sinn eines jeden Projektes stattfinden wird, sowohl bei der Antragsstellung als auch beim Entscheidungsprozess. Einen Teil von 20 % würde dem Stadtjugendring Laupheim zugute kommen. Dies ist erforderlich, um Schulungsangebote, eigene Projekte, die Verwaltung des Verbands und die Öffentlichkeitsarbeit am Leben zu erhalten.
Ein weiteres Anliegen dieses Projektes ist es, einen Materialpool zu schaffen, auf welchen alle Vereine zugreifen können. Jährlich sollen Investitionen laufen, die der Laupheimer Jugendarbeit und den Vereinen in seiner Arbeit von Nutzen sein werden. Angedacht sind z.B. Zelte, Vereinsanhänger, Notstromaggregate usw. In weiterer Ferne ist die Anschaffung eines Neunsitzer-Busses geplant.
Alle Förderer werden auf der eigens dafür erstellten Homepage präsentiert, wie auch alle Projekte die mit den Geldern ermöglicht wurden. Auch die nötige Transparenz wird gewahrt, indem die Gesamtsumme der Spendengelder und die Gesamtsumme der geförderten Projekte offen gelegt werden.